Erste Weltausstellung des Verkehrs München 1965

So steht es auf dem Ticket, allgemeiner ist dieses Ereignis bekannt als *[Internationale Verkehrsausstellung](https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Verkehrsausstellung)*. Eines der Highlights waren die Schnellfahrten mit der gerade neu in Betrieb gesetzten Lokomotive [E 03](https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_103) mit bis zu 200 km/h Reisegeschwindigkeit. Von der Begeisterung meines Vaters für dieses Event zeugen Eintrittskarte, Ticket und Broschüren von Henschel und Siemens.

Viel Spaß beim Schmökern!

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Der Fall kommt nach dem Hochmut

Es ging wirklich gut los, mein diesjähriger erster Heimweg von Bamberg mit dem Rad. Mit Durchschnittsgeschwindigkeit > 25 km/h war mir klar, dass ich über dem Niveau vorheriger Touren lag – und zwar ohne diese Schmerzen im Oberschenkel. Aber dann… zum einen hat die aktuelle App wohl die Funktion Auto-Pause verloren, zum anderen ging es stellenweise wirklich schleppend voran. Warum im 7. Gang fahren, wenn es auch einen 6. Gang gibt? Warum sich zum Kanaldenkmal hinauf quälen, wenn man die 100m auch schieben kann? Naja, das schaut sich ein fleißigerer Radfahrer besser gar nicht erst an.

Auf jeden Fall war das seit 2014 die erste komplette Tour und wenn nichts dazwischen kommt werden es auch mehr als 3 Touren in diesem Jahr. (Daumendrück)

Radtour 20160422

Schwarze Kunst in Leipzig

Zu Pfingsten in Leipzig, da ist viel Schwarzes zu sehen. Aber ich wollte nicht zum [Wave-Gotik-Treffen](http://de.wikipedia.org/wiki/Wave-Gotik-Treffen), wenngleich die Teilnehmer dieses Treffens die Innenstadt spürbar bevölkerten. Mir ging es um die [Schwarze Kunst](http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Kunst) im handwerklichen Sinne, ich besuchte das [Museum für Druckkunst](http://www.druckkunst-museum.de).

Museum für Druckkunst Leipzig
„Schwarze Kunst in Leipzig“ weiterlesen

Höchstgeschwindigkeit 127 km/h

Am 17.3.2015 war ein sehr schöner Vorfrühlingstag. Aus der Bahn sah ich die begleitenden Radwege. Kurz entschlossen wollte ich einmal früh im Jahr den quasi obligatorischen Rückweg nach Erlangen radeln.

Leider, leider kam ich nicht um 15:30h los, sondern erst eine Stunde später, was – angesichts von Winter- und Jahreszeit – bedeutete, dass die Sonne doch schon um ca. 18:30h untergehen würde. Und das wurde mir sozusagen zum Verhängnis. Kaum war ich in Forchheim angekommen, wurde es vor allem doch kühler, so dass ich mich (sehr vernünftig, Michael!) entschloss, die letzte Etappe mit der S-Bahn zurückzulegen.

Weil der GPS-Tracker weiterhin lief, ergab das völlig irrelevante Geschwindigkeiten und Durchschnittswerte. Nichtsdestotrotz, der Wille zählt, oder?

Radtour Bamberg-Erlangen (mit S-Bahn)

Bergauf zum Dritten + Vierten

Strecke 2014

Deutlich eher als 2012, aber dennoch etwas später als im letzten Jahr ging es wieder auf die Tour von Bamberg nach Erlangen. Diesmal wollte ich nicht nur am Kanal entlang fahren, sondern nach Möglichkeit höher an der Bahnstrecke bleiben. Trotzdem ging es natürlich immer bergan 🙂

Höhenprofil der Tour 2014

Bis Strullendorf ist der Kanal aber immer noch die beste Wahl und die wirklich gute Entscheidung war, auf der Ostseite zu starten. Südlich der Schleuse Bamberg (Galgenfuhr) sollte man nicht auf dem Weg auf der Kanalböschung fahren, sondern um das Sportgelände des BSC 1920 herum auf dem geteerten Weg am Fuß des Kanaldamms.

In Strullendorf muss man den Kanal sowieso verlassen, da ist der Weg Richtung Bahnstrecke auch nicht weit. Direkt vor dem Bahnübergang geht es dann rechts nach Hirschaid. Durch den Ort und weiter ging es dann auf der St2244 (das mag suboptimal sein, das nächste Mal wechsele ich am Ortende wieder auf den Fahrweg haben dem Kanal!) bis nach Altendorf. Hier war die erste Pause. Weiter auf der St2244, das bringt natürlich Geschwindigkeit und wenn dann im Kopfhörer noch Maceo-Parker-Grooves laufen, arbeiten die Beine (fast) von alleine.

In Forchheim habe ich mich ein wenig verfahren, um wieder an den Kanal zu kommen, ab Baiersdorf habe ich dann die sogenannte „Talroute“ nach Erlangen gewählt. Südlich von Möhrendorf (zweite Pause) begegneten mir dann auch immer mehr Radpendler auf dem Heimweg. Die letzten 8km waren dann erstaunlich einfach und abzüglich der Pausen ergibt sich ein Ergebnis von

*46km / 2:07h = 21,76km/h*

[Google Maps](https://maps.google.com/maps?q=http:%2F%2Fmueller-hillebrand.de%2Fmichael%2FBA-ER_14.kml&hl=de&ll=49.746225,10.971222&spn=0.315022,0.692825&sll=49.746225,11.140823&sspn=0.315022,0.692825&t=p&z=11)

PS: Fünf Tage später mit geringfügig anderer Strecke (weniger St2244):

*44,5km / 2:09h = 20,6km/h*

[Google Maps](https://maps.google.com/maps?q=http:%2F%2Fmueller-hillebrand.de%2Fmichael%2FBA-ER_14-2.kml&hl=de&ll=49.746225,10.969162&spn=0.422838,0.692825&sll=49.746225,10.971222&sspn=0.422838,0.692825&t=p&z=11)

Was ist hier falsch?

Es wird nicht jedem auffallen, denn das ist ja wohl der Hinweis auf Gleis 3, an dem auch S-Bahnen abfahren.

Erlangen Gleis 3

Das hat mich erinnert an die Zeiten, als bei Tankstellen die Preise noch von einem Menschen auf der Leiter von Hand gehängt wurden. Da hat manchen 8er das gleiche Schicksal getroffen wie hier das S.

Zum Vergleich hier der Aufgang zu Gleis 2:

Erlangen Gleis 2

Unterschied erkannt?

Es menschelt

Ab und an fallen mir Sachen auf, die mir letztlich zeigen, wo Menschen am Werk sind oder waren – weil etwas nicht perfekt ist. Zumindest fällt mir in diesen Fällen keine andere Erklärung ein.

Heute: Warum ist bei der einen S-Bahn die Abfahrtszeit groß und die Liniennummer klein, am anderen Gleis aber umgekehrt?

Erlangen Gleis 2 und 3

Am Kanal entlang bergauf

Radtour Bamberg-Erlangen 2013

Mein alljährlicher Vorsatz, zumindest einmal von Bamberg nach Erlangen mit dem Fahrrad zu fahren, beunruhigte mich schon geraume Zeit. Die unfehlbar wirkende Wettervorhersage der ersten Septemberwoche ließ mir dann keine Wahl. Das [im vergangenen Jahr](http://michael.mueller-hillebrand.de/?p=73) erstmalig durchgeführte Unterfangen wollte erneut angegangen werden. Eines ist mir dabei schon klar: Ein Trainingseffekt stellt sich auf diese Art und Weise nicht ein.

Diesmal hatte ich nicht nur Musik im Ohr (überwiegend Dr. John) sondern auch einen GPS-Tracker laufen. Wer mag, kann sich die Strecke mit [Google Maps](https://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=http:%2F%2Fmueller-hillebrand.de%2Fmichael%2FBA-ER_13.kmz&aq=&sll=49.746225,10.969162&sspn=0.296387,0.606995&vpsrc=6&t=p&ie=UTF8&ll=49.746225,11.140823&spn=0.362941,0.701065&z=11) auch genauer ansehen.

Was ihr da nicht sehen könnte, sind die zwei kurzen Pausen und mein Rumgerutsche auf einem leicht zu schräg eingestellten Sattel. Was man aber sehen kann sind leichte Desorientierungen bezüglich des geeignetesten Wegs. Nichtsdestotrotz konnte ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit gegenüber dem Vorjahr um stolze 0,1 km/h steigern!

_46km / 2:44 = 16,9 km/h_